Hisham Matar wuchs in Libyen auf, doch die Diktatur unter Gaddafi hat seine Familie früh zerstört. Sein Vater wurde in das berüchtigtste Gefängnis von Libyen verschleppt. In dem kurzen Zeitfenster nach Gaddafis Sturz und vor dem neuen Bürgerkrieg kehrt Hisham Matar in seine Heimat zurück, um endlich vor Ort nach seinem Vater zu suchen. Sein Buch ist ein bewegendes Dokument, für das er bereits den Pulitzer-Preis 2017 erhielt.


»So zurückhaltend der Stil ist, so komplex, so virtuos konstruiert ist dieses Buch, der Erzähler bemüht sich um Nüchternheit, gerade in Szenen absurder Abgründigkeit.«            

    Susanne Mayer in Die Zeit

Der Geschwister-Scholl-Preis 2017 für Hisham Matar und sein Buch über die Suche nach seinem Vater

Hisham Matar, Sohn libyscher Eltern, wurde 1970 in New York City geboren, wuchs in Tripolis und, nach der Emigration der Familie, in Kairo auf. Seit 1986 lebt Hisham Matar in London, schreibt für verschiedene Zeitungen und hat zwei international vielbeachtete Romane verfasst, »Im Land der Männer« (2006) und »Geschichte eines Verschwindens« (2011), die mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden.

© TIna Hiller

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